23. Februar 2015

Da. CD. Subways. Neu. Und so.

The Subways haben vor ein paar Wochen ihr neues Album heraus gebracht, mit dem kreativen Titel „The Subways“. Tolle Leistung.
Aber zum musikalischen. 
Das Album hat drei Lieder:

Das eine aus dem Radio, „My Heart Is Pumping To A Brand New Beat“:
Nicht das Fetzigste, nicht das textlich Kreativste, nicht das Schlechteste, nicht das Beste.
Hört sich ganz angenehm, aber nach ein paar mal ist es mau und macht nur noch bedingt Spaß. Genau wie „It‘s a Party“ vom letzten Album „Money and Celebrity“.
  
Das gute Lied, „Taking All The Blame“:
Wenig rau, Text ist auch nicht besonders, dafür musikalisch aber deutlich besser als der Rest, das Lied bleibt im Kopf und hat viel Potential, dass es auch beim tausendsten Hören nicht langweilig wird, so ähnlich wie „Mary“ von „Young for Eternity“, nur bisschen peppiger.
Da kommt direkt diese gute Laune hoch, die man von den alten Sachen kennt. Leider zieht sich das nicht durch den Rest des Albums.

Und den Rest.
Der ist halt da, nicht wirklich schlecht, nicht besonders gut, ein Paar Refrains bleiben im Kopf, musikalisch auch mal rauer und/oder ausgefeilter, aber dann textlich oder gesanglich etwas hinterher (wobei sie das ja eigentlich können, vgl."All or Nothing", "Mary" oder "Rock&Roll Queen"); also mehr so noch durchschnittlicher als sonst.

Achja, was es auch noch gab, aus irgendwelchen Gründen, die wahrscheinlich niemand außer der Band und den Label-Pinguinen kennt: Das Album wurde zwei geteilt, wer es vorbestellt hat, bekam schon im Oktober/November die ersten sechs Songs und jetzt eben die andern sechs. Es wurde also ein unvollständiges Produkt verkauft. Scheint ja im Trend zu sein, Alpha-Versionen zu verkaufen...
Was genau hat das gebracht? Nix. Aber wir haben ne neue Art gefunden, das Album zu promoten, um darüber hinweg zu täuschen, dass es nicht ganz so gut ist, wie die andern.

Wow, such genius, so clever, wow, many innovation, very braindead, wow.

Fazit: 
Schwer. Auf der einen Seite machen ein paar Songs durchaus Spaß, auf der andern Seite können sie nicht überzeugen, wie die auf den ersten drei Alben, komplett daneben liegt aber auch nichts. 
Vielleicht ließe es sich am besten damit beschreiben, dass die Band aus der Resterampe der letzten Alben geschöpft und zuviel Zeit damit verbracht hat, über die Vermarktung nach zu denken. 
Für die Bemühungen und guten Ansätze gibt es dann noch 5 von 10 Punkten, für die Vermarktung zieht ich aber direkt einen ab, bleiben also nach langem Rechnen ganze 4 über.

2 davon gibt es jetzt, und die andern 2, wenn die Hölle zu friert.

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