23. Januar 2015

Ein Silberstreif in den unendlichen Weiten

Nicht viel Gutes konnte man zuletzt zu Star Trek sagen:
Into Darkness war Star Wars im Apple Store, dann die Ansage, dass Roberto Orci Regie und Drehbuch macht, wo er sich schon im obigen Film für eine Entlassung empfahl.
Danach kam der Tausch Pest gegen Cholera, Orci hat hingeschmissen, verbleibt allerdings als Produzent, und als Regisseur ersetzt ihn nun Justin Lin, der vor allem für die Fast&Furious-Reihe bekannt ist und sich damit nicht empfiehlt.
Auf Weltraumrennen mit unmöglicher Physik und ewiges Hochschalten, ne, danke, das braucht keiner in Star Trek.
Man meinte schon, dass das Star-Trek-Jubiläum 2016 total verhagelt wird, doch dann gestern die Meldung, die Hoffnung gibt: Simon Pegg, der Scotty in den neuen Trek Wars Filmen spielt und durch die Blood&Icecream-Trilogie auf sich aufmerksam gemacht hat, ein bekennender Trekkie, schreibt am Drehbuch. 
Nachdem unter anderem er und Karl Urban öffentlich Kritik am aktuellen Kurs geäußert hatten, besteht nun tatsächlich die Chance, dass Star Trek wieder mehr wie Star Trek wird.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Studio keinen zu großen Einfluss auf die Autoren ausübt, um das Niveau beim Phaser-Pew-Pew zu halten, was der Hauptzielgruppe, dem amerikanischen Publikum, keine Kopfschmerzen vom nachdenken über den Plot bereitet.

Aber ich blicke da optimistisch in die Zukunft (ja, das kann ich auch) und hoffe, dass Pegg die Enterprise wieder in die unendlichen Weiten schickt, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen