27. November 2014

Diese grässliche Stadt lässt mich nicht los

Ja, ich war schon wieder in Oberhausen und auch wieder für ein Konzert.
Aber diesmal mehr so ganz der Hipster (mir fehlt nur noch der Bart, Jutebeutel hab ich schon) bei Maybeshewill im Druckluft.
Wer die nicht kennt:
So, I want you get up now. I want you to get up out of your chairs. I want you te get up right now and go to your Windows, open it and stick your head out in the Internet and google: „I‘m as mad as hell, and I‘m not gonna take this anymore!; Not for want of trying“
Wer die kennt: War gut die Referenz ne.
Postrock also. Support waren direkt zwei Bands, einmal die deutschen frames; sehr überzeugend, zwischen totaler Aggression und Melancholie, in der Schnittmenge von Maybeshewill und Explosions in the Sky mit einem Hauch von This Will Destroy You; ich hoffe, von denen hört man noch was. Dann war da noch Flood of Red, das sollte auch sowas wie Postrock sein, es klang dann aber dank des Sängers mehr wie Avril Lavigne auf Steroiden (nicht lachen, wenn man die Augen geschlossen hat, hatte man sie wirklich vor Augen...). Ohne den Gesang wäre es auch ganz okay gewesen, gerade der Drummer konnte überzeugen, aber das Gesamtbild war mehr als meh.
Zu guter letzt dann Maybeshewill, die ja im Sommer auch ein neues Album gebracht hatten, die Älteren werden sich erinnern, das weniger gitarrenlastig war. Betonung auf „war“. Live war es eine so was von andere Nummer.
Es grenzte immer knapp an Metal und es war einfach nur episch, ganz ganz groß, warum die nicht bekannter sind, verstehe wer will, ich tu‘s nicht.
Am Ende gab es dann noch richtig Gänsehaut beim All-Time-Favourit He films the clouds, Part II, episch, wenn das ca. 100-150 Leute gleichzeitig anstimmen.
Also ein durchaus gelungener Abend.

Sollte jemand der werten Leserschaft - Sorry, ich kann mir das lachen dabei nicht verkneifen - in der Nähe eines ihrer nächsten Auftritte wohnen: Gefälligst hingehen. Gefälligst.

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