28. Oktober 2013

Studium und so

Tada, da bin ich mal wieder. etwas verspätet, aber es war ja auch ein bisschen was los hier an der Front.
Ein Praktikum bei Siemens wollte beendet werden:
U-Stahl feilen (yeah, wie ich das vermisse...),  Bohren (einen geschliffenen Stahldorn mit 2000 Umdrehungen/min in einen Stahlklotz rein zu jagen macht schon Spaß), Senken (der langweilige dicke kleine Bruder von Bohren), Gewinde schneiden (ich hasse euch, M4er 3-Stufen-Gewindeschneider, einfach mal nicht abbrechen wäre cool gewesen), Sägen (ein tolles Kraftausdauertraining, gerade beim Edelstahl sägen), Gießen (ja. gut. war auch dabei.) und Schweißen (hähä, 3000° heiße Flamme und Stormtroopermaske, muhaha. Ähm. Ja. Entschuldigung.).
Hab ich was vergessen? Ach ja, Qualitätssicherung, oder auch Kaffeepause von der Pause machen, über alle möglichen tollen Dinge mit netten Menschen reden und sich über studierte Menschen lustig machen, die ein idiotensicheres Magnetfeldmessgerät nicht bedienen können.
Und Geld gab es dafür auch. Also wer mal sowas machen muss, bei Siemens ist das total super.

Dann hat auch das Studium angefangen und nach zwei Wochen muss ich sagen:
Ich habe keine Lust mehr.
Was da teilweise für Schwachmaten unterwegs sind, meine Fresse, da fragt man sich, wie man darauf kommt, Maschinenbau zu studieren, wenn man nicht einmal in der Lage ist, ein simples Gleichungssystem mit zwei Variablen und Gleichungen zu lösen, bei der eine Gleichung nur eine Variable enthält. Bleibt weg, studiert was anders, irgendwas mit Medien, BWL, Pferdezucht (kein Scheiß, den Studiengang gibt es wirklich in Deutschland) oder sonst irgendwas sinnloses.
Und dann sind da die Vorlesungen:
Mechanik ist super, netter Dozent, alles bestens. Physik ist Grundkurs und der Prof ist nett.
Mathematik, ja, es geht los, der Prof labert die ganze Zeit mich sich selbst in einer atemberaubenden Geschwindigkeit, ohne wirklich auf Fragen einzugehen und den sinnvollen Sachbezug zum Panzer bauen auf zu zeigen. Also der hat es echt geschafft, mir Mathe zu versauen. Glückwunsch.
Konstruktionstechnik aka Technisches Zeichnen und Werkstoffe hatten wir bis jetzt erst einmal bei außerplanmäßigen Dozenten, aber die haben schon dafür gesorgt, dass ich die Fächer auch nicht mag.
Yei. Da kommt Freude auf. Aber ich sehs positiv: 2 Wochen von 5 jahren bis zum Master sind schon vorbei, also bin ich quasi fertig. Toll.

Aber: Die Uni ist gar nicht so schlecht. Es gibt wöchentlich Konzerte für kleines Geld, letzte Woche spielte Mr. Irish Bastard und es war der Hammer. Super Stimmung, nette Leute, tolle Location.
Nur am Ende waren dann die üblichen Leute da, die es nicht verstanden haben, wie friedliches tanzen und Pogen und Spaß haben funktioniert. Nervig so was. Aber selbst das konnte den Spaß nicht bremsen.

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