15. November 2012

Das wars

Haha, damit meine ich nicht meine Blogaktivität; tja, schade.
Konzerte sind alle rum.
Das gibt es dazu zu sagen:

Die Ärzte: Dampfmaschine als Vorband rein musikalisch super, an sonsten bääh.
Die Ärzte selber waren absolut genial, eine sehr gute Setlist und humorvolle Show haben für dreieinhalb Stunden gute Laune, blaue Flecken, platte Brille (ein riesen "Dankeschön" an dieser Stelle dafür, dass Menschen mit gutem Musikgeschmack auch unfassbar freundlich sind und auch nen Mosh Pit anhalten, um andern zu helfen), Muskelkater und noch so einiges mehr gesorgt.
Ein Highlight war dann das letzte Lied (neudeutsch: Song), bei dem Ritchie und Kuddel von den Hosen als Gastmusiker auf die Bühne gebeten wurden.
Wer noch nie auf nem Ärzte-Konzert war: Ticket kaufen. Jetzt.

Royal Republic: Helden aus Schweden. Diesmal mit Kopek eine deutlich bessere Vorband, die schon ordentlich anheizte und für den ersten Pogo sorgte. Danach ging es noch zwei Stunden mit RR weiter, die genauso wie die Ärzte sowohl durch Musik als auch Humor für Stimmung sorgten: Der Pogo wollte gar nicht mehr aufhören, selbst bei scheinbar unpogbaren Liedern ging es auf und ab, recht, links, vor, zurück. Dementsprechend gebadet kam man hinterher aus der Konzerthalle heraus.
Super Abend.

Sabaton: Bombastisch. Wisdom als erste Vorband konnten mich persönlich nicht überzeugen, dafür sorgten Eluveitie mit ihrem Pagan-Death-Metal schon ordentlich für Stimmung und den ersten Pogo, der allerdings absolut nicht im Takt der Musik stattfand.
Dann lief der Final Countdown ab und Sabaton betraten die Bühne. Vom ersten bis zum letzten Lied wussten die Schweden (schon wieder, mmhh, die in Skandinavien haben echt nen guten Musikgeschmack. Nach aktuellen Studien übrigens auch den größten pro-Kopf-Anteil an Rock- und Metalbands) zu begeistern. Gelegentlicher, wohl dosierter Pogo und andauerndes Up-and-Down machten auch dieses Konzert zu einem Kraftakt.
Da in Deutschland die Fans aus Prinzip nicht "Sa-ba-ton!" sonder "Noch ein Bier!" grölen um Joakin zum Bierexen zu bringen, hatte der sich überlegt, dass die Zuschauer wettexen an seiner Statt. Kam gut an, der beste Wert für 0,33l lag bei 1,7s + 0,5s Strafe für zu früh ansetzen also 2,2. Glückwunsch.
Nur die neuen Lieder von Carolus Rex kamen nicht so gut an wie erhofft (das Album ist sowieso nicht ganz so gut wie ich finde), lediglich "Gott mit uns" und "Lion of the North" konnten mich da begeistern.
Trotzdem, eine gelungene Geschichtsstunde.

Fazit: Konzerte sind super. Also: Hingehen.

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